Am 17. Januar 2012 konnten wir unseren 2011 Eiswein ernten.
Durch die Lese im neuen Jahr konnte 50 Jahre Eiswein
gefeiert werden.
Es wurden die
Sorten Ruländer, Gewürztraminer und
Spätburgunder geerntet. Das Mostgewicht lag
bei 202 Oechsle.
Die Presse und der Südwestfunk waren bei der Lese mit
dabei.
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SWR
Beitrag Eiswein 2011
"Die Vielfalt des Themas entdeckt"
Terminstress am Tag danach: Als Badische
Weinkönigin will Natalie Henninger fortsetzen, was sie
als Weinprinzessin begonnen hat.
Filmaufnahmen im Rotweinkeller der
Winzergenossenschaft Königschaffhausen am
Freitagmorgen. SWR-Redakteurin Annette Rohrer
interviewt die neue Badische Weinkönigin
Natalie Henninger.
Foto: Christel Hülter-Hassler
ENDINGEN-KÖNIGSCHAFFHAUSEN. Die Stadt
Endingen ist auch in den nächsten 12 Monaten Heimat der
Badischen Weinkönigin. Natalie Henninger ist seit
Donnerstag nicht nur Nachfolgerin von Marion Meyer aus
Kiechlinsbergen (die BZ berichtete), sondern bis zum
Breisacher Weinfest auch noch Weinprinzessin für
Kaiserstuhl und Tuniberg. Bereits der erste Tag nach der
Wahl gab einen Vorgeschmack auf ihre künftigen Aufgaben
und Termine.
Die Nachricht macht am Donnerstag schnell die Runde in
Königschaffhausen. "Überall sind Fenster
aufgegangen", erzählt Ortsvorsteherin Bärbel
Willmann. "Gohsch go gratuliere ?" habe man ihr auf dem Weg
ins Oberdorf zugerufen, so die sichtlich stolze
Ortsvorsteherin.
Und die Königschaffhauser Genossen erst! Viele Stunden
warten Vorstände, Aufsichtsräte und
Arbeitskollegen mit Blumen und Plakaten vor dem Anwesen
Henninger auf ihre Königin Natalie. Deren jüngere
Schwester Katrin hat derweil daheim das Kommando
übernommen. Unterstützt von Nachbarn und Freunden
schenkt sie Kösecco und Flaneur aus und berichtet aus
erster Hand von den überwältigenden Ereignissen in
Freiburg.
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"Natalie hat es einfach am besten gemacht", so ihr klares
Urteil. Die Zielstrebigkeit ihrer Schwester und die Art, zu
allen Leuten einen Draht zu finden, seien schon immer
hervorstechende Eigenschaften von Natalie gewesen. Und dazu
komme noch, dass sie eine sehr ausgeprägte
Persönlichkeit sei. "Im Wein hat Natalie ihre Rolle
gefunden."
Als die Eltern Sylvia und Harald Henninger am Wahlabend auf
den Hof fahren, kommen sie ohne Natalie. "Sie muss in
Freiburg Hof halten", entschuldigt die Mutter lachend, als
sie die enttäuschten Gesichter sieht. Wie selbstbewusst
und überzeugend ihre Tochter auf alle Fragen agierte,
hat selbst sie restlos überwältigt. "S kunnt vu
inne russ," verrät Sylvia Henninger das
Erfolgsgeheimnis von Natalie.
Erst gegen Mitternacht trifft Natalie nach einem "sehr
anregenden Abend zusammen mit der zufällig in Freiburg
anwesenden Deutschen Weinkönigin Mandy Großgarten
und ihren Prinzessinnen Katja Bohnert und Melanie Unsleber"
in Königschaffhausen ein. Statt Erholung sind am
nächsten Vormittag Presse- und Rundfunktermine
angesagt.
"Die kennen nix", erzählt Natalie. "Nach den Aufnahmen
in der Winzergenossenschaft wollen sie uns beim Mittagessen
daheim filmen". Das Filmteam hat bereits angekündigt,
sich auch sehr für den Kleiderschrank und das
Schuhregal von Natalie zu interessieren. Infolgedessen hat
die Königinmutter in der Nacht vorsorglich die
Küche auf Hochglanz gebracht und alle benutzten
Gläser gespült.
Es war Natalies Wunsch, im Vorfeld nichts von ihrer
Bewerbung nach außen dringen zu lassen und auch nichts
vorzubereiten. Selbst ihre eigene Begrüßungsrede
nach der Wahl hat sie aus dem Stegreif gehalten. "Wenn man
die Wahl übersteht, schafft man die Eröffnung
auch", meint sie lapidar. Dann erzählt sie, was sie zur
Kandidatur bewogen hat: "Ich habe durch die Tätigkeit
als Bereichsprinzessin die Vielfalt des Themas entdeckt, wie
verborgen unter einem großen Mantel. Und das ist
für mich immer noch ungeheuer spannend."
Durch diese spürbare Leidenschaft für das Thema
Wein hat Natalie auch die Jury bei der Wahl überzeugt.
Eine der Fragen aus dem Publikum habe gelautet, was sie
Jungwinzern ans Herz lege. Offen zu sein für Neues und
dabei nicht den Ursprung zu vergessen, das, was unsere
Vorfahren geleistet haben und was Baden ausmacht, so
ähnlich habe sie geantwortet. Und wenn man Natalie
sieht, wie sie mit glühendem Eifer und entwaffnendem
Sachverstand argumentiert, dann versteht man, warum sie
nicht nur Weinkenner für sich einnimmt.
"Wir sind einfach nur stolz und glücklich",
erklärt Günter Zimmermann, der die Wahl in
Freiburg verfolgt hat. Dass der Name Königschaffhausen
jetzt für die Heimat der neuen Badischen
Weinkönigin stehe, sei die Krönung des
außergewöhnlichen Engagements von Natalie, freut
sich der Geschäftsführer der Winzergenossenschaft
am Wortspiel.
Und Edwin Bury von der Kaiserstühler Eismanufaktur
erweist der Königin prompt seine Reverenz mit einer
neuen Eiskreation mit dem Namen Natalie.
04. Juli 2011
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der
Badischen Zeitung.
von:
Christel Hülter-Hassler
Kellerweinprobe 2011
Nach dem Erfolg der erstmals 2010 lud die
Winzergenossenschaft Königschaffhausen dieses Jahr
erneut zur Kellerweinprobe ein, bei welcher Weine des
Jahrgangs 2010 verkostet werden durften. Über 300
interessierte Besucher folgten der Einladung in die
Winzergenossenschaft.
Endingen-Königschaffhausen.
Erneut veranstaltete die Winzergenossenschaft
Königschaffhausen am Samstag, den 12. März und
erstmals auch am Sonntag, den 13.März für Kunden,
Mitgliedswinzer und Gäste eine Kellerweinprobe mit
Weinen vom Jahrgang 2010. Von 11-18 Uhr waren die
Kellertüren geöffnet.
Sehr zufrieden zeigte sich bereits am Tag zuvor
Geschäftsführer Günter Zimmermann über
die erfreuliche Anzahl der eingegangenen Anmeldungen.
Tatsächlich suchten an beiden Tagen über 300
Weinliebhaber den Weinkeller mit verschiedenen
Verkostungsstationen auf.
Getreu dem Motto „Wein mit allen Sinnen“ erleben, war der
Weinkeller nicht wieder zu erkennen. Ein
Kerzenmeer erleuchtete den Besuchern den Weg zu den
einzelnen Verkostungsstationen. Auf elektrisches Licht wurde
komplett verzichtet. Neben dem Kerzenlicht untermalte
sphärische Musik im ganzen Keller den Rundgang.
Als Besonderheit gab es Weine vom Jahrgang 2010 direkt
vom Fass zu verkosten.
Die noch sehr jungen Weine überraschten mit ihrer
Geruchs- und Geschmacksvielfalt. Bewusst erlebten die
Besucher zum Beispiel den Geschmacksunterschied zwischen
einem maischevergorenen und einem maischeerhitzten
Spätburgunder.
Als Hilfestellung für das Erkennen von Weinaromen
diente die Aromastraße. Dabei war eine „feine Nase“
gefragt. In geschwärzten Gläsern
präsentierten sich Aromastoffe wie Himbeere, Apfel,
Dörrpflaume, Paprika, Bitterschokolade, Muskatnuss,
Vanille, Pfeffer und Nelke. Diese Gerüche waren
für die vielen Nasen keine Unbekannten, jedoch ohne
Hilfe der Sehkraft nur sehr schwer zu erschnuppern. Bei den
Stoffen Hefewürfel, Lehmboden und Vulkangestein
stießen selbst die Geruchs-Experten an ihre Grenzen.
Der Männergesangverein Liederkranz
Königschaffhausen erfreute mit Gesangseinlagen.
Begeistert zeigten sich die Besucher von der tollen Akustik
in den Kellergewölben.
Zum anschließenden gemütlichen Verweilen lud die
Vereinsgemeinschaft Königschaffhausen in den Innenhof
der Winzergenossenschaft ein, wo sie den Weinbrunnen
bewirtete und weitere edle Tropfen zum Genießen anbot.
Geschäftsführer Günter Zimmermann,
Verkaufsleiter Harald Henninger und Kellermeister Reiner
Roßwog freuten sich über das Interesse und
die große Besucherresonanz. Die Veranstaltung hat bei
allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck
hinterlassen und wird im kommenden Jahr bestimmt wiederholt!
Große Freude der WG Königschaffhausen
über Erfolg in Finnland!
Erneut wusste ein
Königschaffhauser Spätburgunder Rotwein
international zu überzeugen
Finnlands größte Tageszeitung „Helsingin Sanomat“
lud zum internationalen „Kräftemessen“
großer „Pinot Noirs“ der ganzen Welt ein.
Erfreulicherweise konnte sich der „Königschaffhauser
Steingrüble Spätburgunder Rotwein“
unter einer großen Anzahl an Top-Rotweinen aus Chile,
Frankreich oder beispielsweise
Neuseeland behaupten und sich den dritten Platz im
Gesamtvergleich sichern.
Somit darf sich dieser Königschaffhauser Vertreter auch
als „bester deutscher Pinot Noir“
unter den zu verkosteten Weinen betiteln.
Beschrieben wurde der Wein von der Jury als schön
dunkelroter Spätburgunder mit
intensivem Duft im Bukett. Er erinnert etwas an Marmelade,
dunkle Stachelbeere, Himbeere,
ein Hauch von Eiche und präsentiert eine harmonisch
eingebundene Tanninstruktur.
Im Geschmack ist deutlich die Holzaromatik in Verbindung mit
Beeren und Kräutern im
Vordergrund.
Des Weiteren weiß der Wein durch einen langen Abgang
und betonte Fruchtigkeit zu
überzeugen.
Über diesen tollen internationalen Erfolg in Finnland,
freut sich die Königschaffhauser
Winzerschaft sowie die Verantwortlichen der Genossenschaft
außerordentlich.
Die Königschaffhauser Weine werden in Finnland
vermarktet von dem gebürtigen Endinger
Herrn Franz Mießmer, Geschäftsführer der
Firma „Kaiser Wein“ in Helsinki.