Trotz
Höchsttemperaturen sind mehrere hundert Besucher der Einladung der
Winzergenossenschaft Königschaffhausen gefolgt, am Samstag, den
10. Juli 2010 an der Flaneur-Jubiläums-Wanderung
teilzunehmen. Vor genau 20 Jahren, am 10. Juli 1990 wurde der erste
Flaneur in der Winzergenossenschaft Königschaffhausen
gefüllt. Der Flaneur hat sich im Laufe der Jahre zu einem der
beliebtesten Weine der WG Königschaffhausen entwickelt.
Endingen-Königschaffhausen. Startschuss der ersten
Flaneur-Wanderung anlässlich des 20-jährigen
Flaneur-Jubiläums war am Samstag um 11 Uhr in der
Winzergenossenschaft Königschaffhausen. Geschäftsführer
Günter Zimmermann begrüßte im Laufe des Tages
zahlreiche Kunden, Winzer und Freunde des Hauses in der Winzerhalle.
Sonja Wachtmeister überraschte mit ihrem Gastauftritt als
mittelalterliche Weinfachfrau und erzählte den Besuchern über
den Wein- und Obstbau in Königschaffhauen von einst und heute. Mit ausreichend Sonnenschutz
spazierten die Weinliebhaber in die Weinberge. Mitten in den Reben, im
Gewann Gausberg mit wunderschönem Ausblick auf die Rheinebene
folgte die Verkostung des weißen Flaneurs. An zwei weiteren
Stationen lernten die Gäste die zwei jüngsten Mitglieder der
Flaneur-Familie kennen, den Flaneur Rosé und den Flaneur Rot.
Alle Beteiligten der WG Königschaffhausen verstanden es den ganzen
Tag über, die Gäste an den diversen Stationen mit
erfrischendem kühlen Obst und sehr gut temperierten Weinen zu
verwöhnen.
Für das kulinarische Wohl
lud die Grubenfeldgemeinschaft Königschaffhausen
anschließend auf die Gausberghütte ein. Ein Pool sorgte
für eine kleine Abkühlung.
Eine weitere Attraktion war
die Teilnahme an der Flaneur-Jubiläums-Verlosung. Als Hauptgewinn
wurde ein Viertele Flaneur täglich für das Sommerhalbjahr
ausgeschrieben. Als glückliche Gewinnerin darf sich Frau Marina
Streubel aus Stuttgart schätzen, welche in den nächsten Tagen
mit einer größeren Sendung Flaneur rechnen darf.
Helmut Bühler,
Vorstandsvorsitzender der WG, freute sich riesig über das rundum
gelungene Flaneur-Jubiläum und über die große
Besucherresonanz trotz Hitze. Die Besucher zeigten sich begeistert
über den erlebnisreichen und informativen Tag rund um das Thema
Flaneur und den Weinbau in Königschaffhausen und verweilten in der
abklingenden Abendhitze auf der Gausberghütte.
Kellerweinprobe 2010
399 Kerzen erleuchten Weinkeller
Lust auf etwas Neues? Damit
hatte die
Winzergenossenschaft Königschaffhausen zur Kellerweinprobe des
Jahrgangs 2009
eingeladen. Rund 350 Besucher folgten neugierig der Einladung in die
Genossenschaft.
Endingen-Königschaffhausen. Erstmalig
veranstaltete
die
Winzergenossenschaft
Königschaffhausen
am
Samstag, den 06.
Februar für Kunden, Mitgliedswinzer und Gäste eine
Kellerweinprobe mit Weinen
vom Jahrgang 2009. Von 14-19 Uhr waren die Kellertüren
geöffnet. Sehr
zufrieden
zeigte
sich
bereits
am
Tag zuvor Geschäftsführer Günter
Zimmermann über 220
Anmeldungen. Tatsächlich suchten am Samstag rund 350 Weinliebhaber
den
Weinkeller mit verschiedenen Verkostungsstationen auf. Getreu
nach
dem
Motto
„Wein
mit
allen Sinnen“ erleben, war der Weinkeller nicht wiederzu erkennen. 399 Kerzen leuchteten den
Besuchern den Weg zu den einzelnen Verkostungsstationen. Auf
elektrisches Licht
wurde komplett verzichtet. Neben dem Kerzenlicht untermalte
sphärische Musik im
ganzen Keller den Rundgang. AlsBesonderheit gab es Weine vom Jahrgang 2009
direkt vom Fass zu verkosten. Mit einem Fassschlüssel ausgestattet
zapfte
Kellermeister Reiner Roßwog mit seinen Gehilfen direkt vom Fass
ins
Probierglas. Das gab es bislang noch nie in Königschaffhausen. Die
noch
sehr
jungen
Weine
überraschten
mit ihrer Geruchs- und
Geschmacksvielfalt. Bewusst
erlebten die Besucher zum Beispiel den Geschmacksunterschied zwischen
einem
maischevergorenen und einem maischeerhitzten Spätburgunder. Als
Hilfestellung
für
das
Erkennen
von
Weinaromen diente die Aromastraße.
Dabei war ein „feine
Nase“ gefragt. In geschwärzten Gläsern präsentierten
sich Aromastoffe wie
Himbeere, Apfel, Dörrpflaume, Paprika, Bitterschokolade,
Muskatnuss, Vanille, Pfeffer
und Nelke. Diese Gerüche waren für die vielen Nasen keine
Unbekannten, jedoch
ohne Hilfe der Sehkraft nur sehr schwer zu erschnuppern. Bei den
Stoffen
Hefewürfel, Lehmboden und Vulkangestein stießen selbst die
Geruchs-Experten an
ihre Grenzen. Der
Männergesangverein
Liederkranz
Königschaffhausen
überraschte
mit
Gesangseinlagen.
Begeistert
zeigten sich die Besucher von der tollen Akustik in den
Kellergewölben. In
der
liebevoll
dekorierten
Probierstube
luden
die bereits abgefüllten Weine vom
Jahrgang 2009 noch
ein wenig zum Verweilen ein. Zum
Abschluss
bekam
jeder
Besucher
ein
kleines Weinpräsent für den Nachhauseweg
überreicht. Geschäftsführer
Günter Zimmermann, Verkaufsleiter Harald Henninger und
Kellermeister Reiner
Roßwog freuten sich über das Interesse und
die große Besucherresonanz. Die Veranstaltung hat bei allen
Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterlassen und
wird im kommenden Jahr bestimmt wiederholt!
WG
Königschaffhausen
erntet
den
ersten Cabernet Sauvignon Eiswein in Baden
In den frühen
Morgenstunden des 19. Dezember ernteten bei eisigen
minus 10 Grad
Kälte die Winzerfamilien Sonja Häringer, Helmut Hirzler und
Bernd Hiß mit
zahlreichen Helfern im Königschaffhauser
Hasenberg erstmalig Eiswein aus der Rotweintraube Cabernet
Sauvignon. Laut
Geschäftsführer Günter Zimmermann ist Eiswein aus der
Rebsorte Cabernet
Sauvignon in Europa sehr selten zu finden und im Weinbaugebiet Baden
bisher,
soweit bekannt, wohl einmalig. WG und
Winzer gehen immer wieder bei der Planung einer Eisweinlese ein
hohes Risiko ein. Die Winzer lassen im
Ertrag reduziertes und gesundes Traubengut am Stock hängen. Eine
Eisweinlese
ist erst möglich, wenn die Temperatur unter -7 Grad Celsius sinkt.
Bei der
Eisweinlese durfte wie immer keine Zeit verloren gehen. Die Trauben
wurden
umgehend in die Kelterhalle gebracht. Unter Regie von Kellermeister
Reiner
Roßwog wurde die Presse mit den gefrorenen Trauben von Hand
befüllt und die Trauben
gepresst. Das Eis
bleibt in der Kelter zurück, gewonnen wird ein hochkonzentrierter
Most aus
Aromen, Zucker und Säure. Geerntet
wurden 1.500 kg Trauben. Die erste Messung im Keller ergab ein
hervorragendes Mostgewicht
von 194° Öchsle. Markus
Meier, Qualitätsmanager der WG Königschaffhausen, verbrachte
im April 2009
seinen Urlaub in der Region Ontario in Kanada. Am Lake Ontario, bekannt
durch
die Niagara Fälle, befindet sich eines der wichtigsten
Eisweingebiete weltweit. Markus Meier
besuchte dort das Weingut Konzelmann und war begeistert von der
Qualität des
Cabernet Sauvignon Eisweines. Er brachte
eine Flasche von dem besagten Eiswein mit und überzeugte das
Führungsteam der
WG, Geschäftsführer Günter Zimmermann, Kellermeister
Reiner Roßwog und
Verkaufsleiter Harald Henninger, sich selbst an den Cabernet Sauvignon
Eisweinausbau zu wagen. Eisweinlese
hat in Königschaffhausen eine lange Tradition. Seit der ersten
Eisweinlese im
Jahr 1962 gab es nur wenige witterungsbedingte Unterbrechungen. Damit ist
die Weinlese 2009 in Königschaffhausen erfolgreich abgeschlossen. Winzer und
Freunde der Winzergenossenschaft müssen sich jedoch noch ein paar
Monate
gedulden bis der gute Tropfen ausgebaut ist und zum Verkauf steht.
Hier ein paar Bilder:
Öchslerekord am 01.10.2009 - Scheurebe mit 193° Oe!
Püntklich
zum
Monatsanfang
am
01.10.2009
konnte
die
WG
Königschaffhausen
eine
Scheurebe
Trockenbeerenauslese
mit
herausragenden
193° Oe
einlagern!!
Seit WG-Bestehen wurden noch nie Trauben mit so hohen Oechslewerten zu
einem vergleichbaren Zeitpunkt geerntet .
Die Scheurebe zählt in Königschaffhausen zu den
Nischenprodukten. Jedes Jahr werden von der geringen Erntemenge
edelsüße Spitzenweine erzeugt.
Die Winzer arbeiten nach einem streng vorgegebenen
Qualitätsprinzip.
Erst vor wenigen Tagen wurde die 2007er Scheurebe Auslese von der WG
Königschaffhausen mit der Auszeichnung "GROSSES GOLD" beim
Internationalen Weinpreis MundusVini ausgezeichnet. Gespannt darf man
nun auf die Qualität vom Jahrgang 2009 sein!
Geschäftsführer Günter Zimmermann ist überzeugt,
dass Kellermeister Reiner Rosswog mit dem Jahrgang 2009 wieder an den
Erfolg von 2007 anknüpfen kann! Hier gehts zum
preisgekrönnten Scheurebe Auslese:
Müller-Thurgau
– Trockenbeerenauslese mit 176 ° Oe am 05.10.2009
Am
05.10.2009
ernteten
3
Winzer
der
Winzergenossenschaft
Königschaffhausen
Müller-Thurgau
Trauben
mit
einem
Durchschnittsmostgewicht
von
sagenhaften
176
°
Oe!
Die
Müller-Thurgau-Lese
war
in
Königschaffhausen
für
dieses
Jahr
schon
so
gut
wie
abgeschlossen.
Qualitätsmanager
Markus
Meier
ermutigte
drei
Winzer
aufgrund
der
guten Witterungslage
Müller-Thurgau Trauben
in auserwählten Lagen noch ein wenig am Stock reifen zu lassen.
Nur ein paar
Tage später konnten die Winzer Trauben mit der Qualität von
einer
Trockenbeerenauslese ernten!
Der
Jahrgang
2009
verspricht
schon
jetzt
einige
Überraschungen.
Nach
der
Scheurebe-Lese
mit
einem
Oechslerekord
von
193°
Oe
am
01.10.2009,
knüpft
nun
die Rebsorte Müller-Thurgau mit
Spitzenmostgewichten an.
Zum letzten Mal konnte Kellermeister Reiner Rosswog eine
Müller-Thurgau
Trockenbeerenauslese im extrem heißen Jahr 2003 ausbauen.
Die
Weinlese
2009
neigt
sich
in
Königschaffhausen dem Ende entgegen.
Geschäftsführer Günter Zimmermann zeigt
sich
sehr
erfreut
über
die
bisherige
Lese.
Winzer
und
Kellermannschaft
arbeiteten
Hand
in
Hand,
so
dass
eine
schnelle
und
schonende
Verarbeitung der
Trauben gewährleistet war. Dies ist eine wichtige Grundlage
für die Erzeugung
von Spitzenweinen!